Neuigkeiten aus der Altbergbau und Höhlenwelt!

 

  • Die Grube „Malapertus“ in Wetzlar wird zur Großbaustelle: Sie soll zum Bergwerkmuseum umgebaut werden. Vor sieben Jahren wurden die Arbeiten dort eingestellt. Seitdem haben sich ehrenamtliche Bergmänner gekümmert und über 75 Tonnen von Spenden finanziertem Baumaterial unter Tage geschafft: 
  • Forschung in der Blaubeurer Blautopfhöhle: Der Weg zur Rekord-Höhle

    Forscher der „Arbeitsgemeinschaft Blautopf“ untersuchen seit 20 Jahren die Blaubeurer Blautopfhöhle und immer wieder kommt ein Stückchen Neuland hinzu. 
    Den ganzen Artikel gibt es hier: 
    http://www.swp.de/ulm/lokales/alb_donau/der-weg-zur-rekord-hoehle-15587296.html

  • 07.07.2017 – Neandertaler und Mensch hatten schon sehr früh Sex

    Frühe Zuwanderung: Deutsche Forscher finden im Erbgut eines Neandertaler-Knochens aus einer Höhle der Schwäbischen Alb Spuren von Menschen aus Afrika. 

    Es ist ein Knochen mit Geschichte. 70 Jahre nachdem er in der Hohlenstein-Stadel-Höhle auf der Schwäbischen Alb gefunden wurde, gibt der Oberschenkelknochen des Neandertalers nun ein überraschendes Geheimnis preis. Einer neuen Erbgut-Analyse zufolge hatten die Vorfahren des Neandertalers Sex mit Menschen, die Afrika schon vor 470.000 bis 220.000 Jahren verlassen hatten. Ob das der moderne Homo sapiens oder eine bisher unbekannte „Seitenlinie“ war, ist noch ungeklärt. Nach bisheriger Lehrmeinung entstand der moderne Mensch vor 300.000 Jahren in Afrika, verließ den Kontinent vor 100 000 Jahren und erreichte vor 40 000 Jahren das von Neandertalern bewohnte Europa. Diese starben kurz danach aus. Die Überreste des Neandertalers in der schwäbischen Kalksteinhöhle werden auf 124.000 Jahre geschätzt. Sein Ende dürfte nicht friedlich gewesen sein, denn die Forscher fanden auf beiden Seiten des Knochens Spuren, die von den nagenden Zähnen eines großen Raubtiers stammen dürften. Obwohl das Fossil bereits stark versteinert war, konnten Cosimo Posth und Johannes Krause von der Universität Tübingen und dem Max-Planck-Institut für Menschheitsgeschichte in Jena und ihr Team aus ihm noch Erbgut gewinnen, wie sie im Fachblatt „Nature Communications“ berichten. Die Erbinformation stammt aus den Mitochondrien, den „Kraftwerken“ der Zelle. Diese mitochondriale Erbsubstanz enthält Abschnitte von Urmenschen, die mit dem Homo sapiens wesentlich enger verwandt waren als mit dem Neandertaler. 
    Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.tagesspiegel.de/wissen/neue-erbgutanalyse-neandertaler-und-mensch-hatten-schon-sehr-frueh-sex/20018048.html

  • 30.6.2017 – Höhlentauchen in der Bismarckhöhle

begleitet unsere Taucher des AKKH auf einen Tauchgang in der Bismarckhöhle – sehr interessant!

  • 28.06.2017 – Hans Werner Olm beim Grottenolm
    Kabarettist Hans Werner Olm besucht Grottenolm. In der kalten Baumannshöhle Rübeland sorgt er für erwärmendes Gelächter.Rübeland l Ein schwarzer Van biegt auf den Höhlenparkplatz ein, Fahrrad hinten dran, der Mann am Steuer steigt aus – Kappe, legere Kleidung, erstmal eine rauchen: Hans Werner Olm ist angekommen im Ort der Grottenolme. Olm schwärmt vom Harz „Wunderschön hier, der Harz ist einfach herrlich“, sagt der 62-jährige gebürtige Bochumer, der in Berlin lebt. Den Harz habe er schon in Wernigerode und auch beim Dreh in Quedlinburg mal gesehen. Von Kennen könne aber keine Rede sein, gibt er zu. Der Gast blickt interessiert auf die hohen Felsen um Rübeland – doch erstmal ist Soundcheck in der Baumannshöhle angesagt. Rübeland l Ein schwarzer Van biegt auf den Höhlenparkplatz ein, Fahrrad hinten dran, der Mann am Steuer steigt aus – Kappe, legere Kleidung, erstmal eine rauchen: Hans Werner Olm ist angekommen im Ort der Grottenolme. Olm schwärmt vom Harz „Wunderschön hier, der Harz ist einfach herrlich“, sagt der 62-jährige gebürtige Bochumer, der in Berlin lebt. Den Harz habe er schon in Wernigerode und auch beim Dreh in Quedlinburg mal gesehen. Von Kennen könne aber keine Rede sein, gibt er zu. Der Gast blickt interessiert auf die hohen Felsen um Rübeland – doch erstmal ist Soundcheck in der Baumannshöhle angesagt. 
    Den ganzen Artikel gibt es hier: 
    https://www.volksstimme.de/lokal/wernigerode/hoehlen-kabarett-hans-werner-olm-beim-grottenolm

 

  • 31.05.2017 – Alter Stolln stellt Bergleute vor Probleme
    Die Sanierungsarbeiten des St.-Niklas-Tagesschachts in Thum halten die Verantwortlichen auf Trab. Eigentlich sollten sie im Herbst abgeschlossen sein. Doch dieser Termin ist nun nicht mehr zu halten. Warum? Thum. Geröll, Schlamm, riesige Felsbrocken. Wasser plätschert aus einer Kluft. Der Schacht -ein respektabler Hohlraum -muss mittels Stahlrahmen und Spritzbeton gesichert werden. Die Aufwältigung des Sankt-Niklas-Tagesschachtes in Thum gestaltet sich aber weitaus schwieriger und wesentlich aufwendiger als geplant. Seit November vergangenen Jahres sind die Arbeiten zur Sicherung und Verwahrung am alten Bergbaurelikt am Fußweg nach Auerbach im Gange. Die Öffnung des Schachtes, in dem vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts der Betrieb endgültig eingestellt worden war, macht sich im Zuge der Sanierung des Blei- und Silberzecher Stolln erforderlich. Er ist der wichtigste Hauptentwässerungsstolln im Thumer Bergbau. Jener Hohlraum soll vom Schacht aus erreicht und dann für einen reibungslosen Abfluss der Grubenwässer gesorgt werden. „Derzeit ist eine Tiefe von rund 22 Metern erreicht, die Sohle des Stollns ist bei 25 Metern zu erwarten“, sagt Sachsens Oberbergmann Bernhard Cramer. Als Gründe für die schwierige Aufwältigung nennt der Chef des Sächsischen Oberbergamtes die geotechnischen Verhältnisse, die nach Aktenhinweisen schon den Vorfahren große Schwierigkeiten bereitet haben. 
    Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.freiepresse.de/LOKALES/ERZGEBIRGE/ANNABERG/Alter-Stolln-stellt-Bergleute-vor-Probleme-artikel9917521.php

 

  • 31.05.2017 – Verblüffender Fund, Wurzelbehandlung in der Altsteinzeit. Der Zahnarztbohrer ist keine neuzeitliche Erfindung – schon vor 13.000 Jahren säuberten Zahnheilkundige Karies-Löcher mit winzigen Bohrern aus Flint oder Knochen. Als Füllung gab es einen Klumpen Bitumen. Mit dem Brot kamen die Zahnschmerzen. Die Jäger und Sammler, mussten sich bei ihrer Kost aus Fleisch, Früchten, Wurzeln und Nüssen noch keine großen Gedanken um Zahnhygiene machen. Als ihre Nachfahren dann aber sesshaft wurden, Getreide anbauten und dieses zu Mehl machten, war es aus mit den gesunden Gebissen. Die klebrige Stärke haftete an den Zähnen und schuf einen Nährboden für Karies. Zusätzlich kamen mit dem Mehl kleine Steinchen ins Brot, an denen die Menschen sich regelrecht die Zähne ausbissen. In der Jungsteinzeit, so die bisherige Erkenntnis, wurden die Menschen nicht nur zu Bauern, sondern es entstand auch der Beruf des Zahnarztes. 
    Den ganzen Artikel gibt es hier: 
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/altsteinzeit-wurzelbehandlung-vor-13-000-jahren-a-1149017.html

 

  • 28.05.2017 -WITTEN.   Der „Durchschlag“ in den Erbstollen ist gelungen. Der seitliche Zugang gibt den Blick auf das Bergarbeiter-Handwerk aus dem Jahre 1772 frei. Bevor wir den Erbstollen Franziska sehen, schmecken wir ihn schon. Es riecht kühl, feucht, modrig und leicht schwefelig hier, fünf Meter unter der Ruhrstraße, je mehr wir uns dem Ende des neuen Umleitungsstollens nähern. Und man hört das Wasser auch schon. Kein Plätschern, dafür ist es zu viel. Kein Rauschen, dafür ist es zu wenig. Es liegt irgendwo dazwischen. Es ist ein starkes, ein stetiges Fließgeräusch. Hier unten, in Wittens Bergbauvergangenheit, ist schon seit mehr als 200 Jahren alles im Fluss.
    Den ganzen Artikel gibt es hier: https://www.waz.de/staedte/witten/unter-der-ruhrstrasse-ist-in-witten-noch-alles-im-fluss-id210706655.html

 

  • 27.05.2017 – nach einem heftigen Servercrash und dem Verlust aller Beiträge meiner Webseite fange ich so langsam an alles wieder herzustellen. Ich bitte um ein klein wenig Geduld bis ich alles wieder wie gewohnt online habe!