Angelika und Heinz Eberle aus Bochum, Pächter-Ehepaar des Zechenhaus Herberholz im Muttental mit dem Bergbau ganz besonders verbunden.

Wie jedes Jahr – und hoffentlich noch viele weitere Jahre – hieß der Saisonabschluss auf Zeche Herberholz: „Die letzte Schicht“ und wurde auch an diesem 1. Oktober wieder mit einem Bergmanns-Gottesdienst gefeiert

Um 12 Uhr fand ein Bergmannsgottesdienst statt. Gesungen haben die Knappen vom Südwestfälischen Knappenring, musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunencor CVJM-Posaunenchor der Johannisgemeinde Witten.
Den kurzweiligen Gottesdienst hielt Pfarrer Christian Holtz der Johannis Kirchengemeinde Witten.

Inmitten des Muttentals entstand die Zechengewerkschaft Herberholz in den Jahren 1855/56.

Durch Konsolidierung ansässiger Stollenbetriebe sollten die unterhalb des St. Johannes Erbstollen liegenden Grubenfelder abgebaut werden. Die Zeche wurde nach dem Obersteiger Herberholz, der die Zusammenlegung forcierte, benannt.

Durch die Zusammenführung einzelner Stollenzechen und mit dem Übergang zum Tiefbau wurde ein entscheidender Schritt vollzogen, der auch für die industrielle Entwicklung von großer Bedeutung sein sollte.

Die abgebaute Kohle der Zeche Herberholz wurde über den Schacht „Elisabeth“ der Zeche „Louisenglück“ zu Tage gefördert. Die Förderung betrug ca. 500.000 Scheffel (29.000 Tonnen) Kohle im Jahr. Der hier auf Herberholz vorhanden gewesene Schacht diente der Bewetterung und zur Befahrung der Anlage.

Die Außenausstellung ist das ganze Jahr über frei zugänglich.

Adresse:
Zechenhaus Herberholz
Muttentalstraße 32
58452 Witten
www.muttental-zechenhaus-herberholz.de

https://www.facebook.com/zechenhausherberholz/