Hallo Ihr Untergrundverückten da draußen,

ich verwende schon seit längerer Zeit ElSpeleo Helm-Lampen für meine Exkursionen. Tolle, zuverlässige Lampen mit einem super Preis Leistungsverhältnis. Was mich aber schon immer nervte (nicht nur bei ElSpeleo) war der Umstand, dass auch immer wann und wo ich mich nach leistungsstarken und kompakten Möglichkeiten der Stromversorgung umschaute, ich immer nur teure Spezialanfertigungen der Hersteller gefunden habe. Fast immer findet man ganz tolle (und teure) Batterieboxen für den Helm, aber alle haben eins gemeinsam – sie werden mit verschrumpften und fest verlöteten Akkupacks mit irgendwelchen Spezialsteckern in die Batteriebox eingebaut. Das wollte ich nicht. Unflexibel, teuer, nicht untereinander austauschbar und ich habe jede Menge einzelne 18650 Zellen hier herumliegen. Warum also auf teure Spezialakkus der Hersteller zurück greifen?

Ich machte es mit zur Aufgabe diesen Umstand abzustellen: „Das Projekt (wasserdichte) Akkubox für 4 einzelne 18650 entwickeln war geboren….“

So ging es erstmal an das Fakten sammeln und es wurde ein Anforderungskatalog erstellt: kostengünstig, in „Heimbauweise“, ein großes Herstellerspektrum abdecken, alle am Markt verwendeten Schaltungen (2S2P sowie 4P) abdecken können, reproduzierbar, (wenn gewünscht) individualisierbar, Verwendung von einzelnen Standard 3,7V Li-Ion-Akkus (geschützt oder ungeschützt), die Möglichkeit die Batteriebox schnell und kostengünstig auch einer breiteren Masse zur Verfügung zu stellen.

Also setzte ich mich hin und begann mit dem Konstruktions,- und Designprozess. Da ich beruflich des öfteren mit 3D Konstruktionsanwendungen zu tun habe, entschied ich mich auch für dieses Projekt zu dieser Konstruktionsmethode. Auf der Arbeit verwenden wir Autodesk Inventor, ein sauteures Programm welches für Privatanwender nicht zu bezahlen ist. Es musste eine alternative her. Ich fand ziemlich schnell heraus das es vom 3D Spezialisten Autodesk auch eine „kostenfreie“ Version des Konstruktionsprogramms „Fusion 360“ gibt. Das war ja Prima. Heruntergeladen, installiert, registriert – et voilà, nach 10-15 Minuten Umgewöhnung konnte ich anfangen meine Konstruktion in der virtuellen Realität zum Leben zu erwecken.

Ich möchte noch gar nicht ganz so tief in die Details gehen, da ich immer noch nicht zu 100% mit der Konstruktion fertig bin. Es gibt noch ein paar Stolpersteine zu beseitigen. Aber ich zeige euch hier schon mal in welche Richtung das ganze vom Design her laufen wird – ohne auf technische Details einzugehen. 

Bitte wartet einen kleinen Augenblick bis alles geladen ist…

Soweit in der Theorie, so lasst uns zur Tat schreiten… Jetzt bin ich her gegangen und habe die Daten des fertigen 3D Modells für den 3D Druck aufgearbeitet um einen Prototypen zu bauen. In den Druckeinstellungen habe ich mit 150% Geschwindigkeit und nur 15% Infill gearbeitet um den Druck zu beschleunigen. Der Prototyp soll ja auch keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern nur die Funktion und Abmessungen aufzeigen.

Lasst euch vom ersten Eindruck nicht abschrecken, wenn das fertig ist, sieht das gar nicht mehr so schlimm aus.  Das was da so „unschön“ aussieht sind sogenannte „Stützstrukturen“, der 3D-Drucker sagt dazu im Fachjargon „Support“. Support wird immer dort benötigt wo der Drucker Überhänge größer 45° drucken muss. Stellen wir uns vor, der Drucker muss eine auf dem Boden liegende Kugel drucken. Den „Boden“ der Kugel kann er noch gut drucken, die Wände bis zum halben Durchmesser auch noch ganz gut – aber irgendwann kommt der Drucker halt an einen Punkt wo er in der Luft drucken würde. Das geht halt nicht – und für solche Fälle, legt das Programm sogenannten „Support“ unter diese Flächen/Strukuren. Den Support kann man hinterher ganz einfach und (fast) spurlos wieder entfernen!

Hier seht ihr abgetrennten Support eines anderen Bauteils. Wie Ihr sehen könnt, ist der Support sehr dünn und flexibel. Er ist nur an ganz wenigen Punkten am eigentlichen Bauteil verbunden!

weiter gehts in Teil II——–>

Wenn Ihr möchtet, halte ich euch über den Fortschritt meines Projektes am laufen – schickt mir hierzu eine kurze E-Mail siehe meine Kontaktseite!

An die Gehirnakrobaten die meinen die Kommentarfunktion mit Werbespam von irgendwelchen tollen Seiten voll zu spamen. Kommentare werden moderiert und erscheinen nirgends, ohne das ich die frei gebe – könnt ihr euch also sparen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.